Demenzberatung

 

An Demenz erkrankte Menschen

erzählen auch

ohne Worte Geschichten.

Man muss ihnen nur die

Zeit dazu geben und

mit dem Herzen zuhören!

 

Das Herz wird nicht dement!

 

 

 

Demenz ist eine der häufigsten Erkrankungen im Alter. Demenz ist ein Sammelbegriff für verschiedene Formen der Erkrankung. Alzheimer ist – mit einem Anteil von rund 2/3 – die häufigste und bekannteste Demenzform.

Eine Demenz führt zu Störungen von Gedächtnis, Denken, Orientierung, Auffassung, Rechnen, Lernfähigkeit, Sprache, Sprechen, Urteilsvermögen und Motorik. Es kommt auch zu Veränderungen der emotionalen Kontrolle, des Sozialverhaltens oder der Motivation. Die Symptome müssen über mindestens 6 Monate bestehen. Der Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit und das quälende Verlöschen der Persönlichkeit betrifft weltweit rund 45 Millionen Menschen und die Zahl der an Demenz Erkrankten nimmt jährlich zu.

 

Wenn ein Mensch an Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz erkrankt, betrifft das auch die Familie. Im Verlauf der Krankheit gehen vor allem pflegende Angehörige durch ein Wechselbad von Gefühlen. Schmerz und Mitleid gehören ebenso dazu wie Hilflosigkeit, Ärger, Wut, Trauer und Verzweiflung. Daneben müssen sie ganz praktische Herausforderungen bewältigen. Pflegende Angehörige verwenden einen großen Teil ihrer Zeit und Kraft darauf, sich zum Beispiel um die demenzkranke Ehefrau, den Vater oder die Schwiegermutter zu kümmern. Dieser Weg ist schwer, doch auch mit der Krankheit ist es möglich, schöne Momente miteinander zu erleben.

 

Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig Unterstützung zu holen und sich gut über Alzheimer und andere Formen der Demenz zu informieren. Durch meine Arbeit auf einer Demenzstation in einem Alten- und Pflegeheim weiß ich um die Schwierigkeiten, Sorgen, Ängste und Unsicherheiten, die sowohl die Betroffenen als auch die Angehörigen bewegen und beschäftigen.

 

Ziel meiner Beratung ist es, dass die pflegenden und betreuenden Angehörigen wieder an ihren Ressourcen anknüpfen können, Selbstvertrauen in ihr Tun (zurück)gewinnen, Lösungen für notwendige Entlastung entwickeln und einen Raum entdecken, in dem es um sie selbst als Person geht. Ich möchte Sie ermutigen, sich Unterstützung zu suchen, bei Bedarf Beratung, Gespräch oder Seelsorge in Anspruch zu nehmen.